Für Apotheken wird es im Rahmen der Digitalisierung zunehmend wichtig, ihr Bargeldmanagement zu optimieren. Das gelingt am besten über den Einsatz moderner Lösungen für eine automatisierte Bargeldverarbeitung.

Die Digitalisierung verändert die Prozesse in der Gesundheitsbranche und wirkt sich damit auch direkt auf Apotheken aus. Es gibt bereits viele elektronische Prozesse wie ePA (elektronische Patientenakte), eMP (elektronischer Medikationsplan) oder das eRezept. Sie sollen Apothekern den Arbeitsalltag erleichtern und dem Patienten mehr Komfort bieten. So können Apotheken über die ePA die komplette aktuelle Medikation des Kunden einsehen und prüfen. Doch Fakt ist: Diese Informationen müssen irgendwann auch eingegeben und erfasst werden. Ein Zeitaufwand, den die Apotheken ohne Gegenleistung erbringen, der aber an ihren Ressourcen zehrt.

Zudem wird in Apotheken, wie in anderen kleineren Handelsumgebungen auch, gerne bar bezahlt. Die manuelle Bargeldverarbeitung ist somit ein weiterer Prozess, der wertvolle Mitarbeiterressourcen bindet, fehleranfällig ist und ein gewisses Sicherheitsrisiko birgt. Bedingt durch die Übertragung von Krankheitskeimen der Kundschaft, u.a. über das Bargeld, ist die Hygiene ebenfalls ein wichtiges Kriterium in einer Apotheke.

Hinzu kommen gesetzliche Vorgaben wie seit Januar 2018 die Adhoc-Kassenprüfung und seit Januar 2020 die Einzelaufzeichnungspflicht mittels elektronischer Aufzeichnungssysteme.